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Archive for the ‘2011’ Category

#5 – Umbauten Teil 1

Als erstes muss die Befestigung zwischen Aufbau und Fahrzeug sichergestellt sein. Da die Ladefläche des Pick Up’s eine wellenförmige Unterlage ist und ich diese beim Festschrauben nur „glatt ziehen“ würde, muss eine stabile und rutschfeste Unterlage her. Auf anraten von Experten 🙂 habe ich mich für eine 21 mm starke Holz-Siebdruckplatte entschieden. Diese Platten sind nahezu unverwüstlich und bieten auf einer Seite der Oberfläche eine rutschfeste Unterlage.

Mit Hilfe einer Schablone, die die Radkästen abbildet, geht es daran, mit Sägetisch und Stichsäge der Platte die Form zu geben. Nachdem der Feinschliff an den Kanten gemacht wurde, passt sie wie eingegossen in die Ladewanne. Der nächste Schritt ist, die Seiten mit Grundierung zu streichen und mit ausreichend Sika die Unterseite für immer und ewig auf der Ladefläche zu verkleben. Allerdings nicht ohne zuvor einen Glückscent auf die Ladefläche zu kleben! Vermutlich bekomme ich die Platte und den Cent nie wieder ab. Die Seiten habe ich ebenfalls mit schwarzem Sika ausgefugt, wobei ich zwei Öffnungen am Ende der Ladefläche freigelassen habe um Regenwasser abfließen zu lassen.

#5 – Umbauten Teil 1
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Zum ersten Mal begegnen sich Aufbau und Fahrgestell und es passt perfekt. Eine finale Befestigung des Aufbaus auf der Ladefläche muss ich mir noch ausdenken, aber der erste Eindruck stimmt!

#4 – Zebra mit Explorer

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#3 – Hab ein Zebra gefangen

Endlich… nun habe ich auch ein passendes Fahrgestell gefunden. Ein Mazda BT-50, Baujahr 2007 in Zebra Optik. An dem Fahrzeug wurde von der Firma Taubenreuther so ziemlich alles an Offroad-Ausrüstung verbaut was der Markt zu bieten hat. Anmelden will ich ihn erst im Januar, doch eine erste Testfahrt mit Geländetauglichkeits-Prüfung steht jetzt schon an. Weiter Infos zum Fahrzeug findet ihr in „Die Reise“…

#3 – Die erste Testfahrt

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#2 – Der Aufbau ist da

Nach langem Suchen und vielen Gedanken über die für meine Zwecke beste Behausung auf meiner Tour, habe ich mich für eine GFK-Absetzkabine der Firma Aeroplast entschieden. Den Hersteller dieser Kabinen gibt es leider nicht mehr, daher werden diese Art von Kabinen heute zu einem ziemlich hohen Preis gehandelt. Zuvor war die Kabine auf einem roten Land Rover Defender 130cc montiert.

Zwar nicht ganz billig und mit Bj. 1999 etwas in die Jahre gekommen, bietet sie dennoch entschiedene Vorteile. Die Kabine besteht 30mm starken GFK-Sandwich Platten. Diese sorgen zum einen für die nötige Stabilität und zum anderen für genügend Isolierung. Das besondere an diesem Aufbau ist, dass sich das Dach komplett aufklappen lässt und ich somit im gesamten Aufbaubereich mit meinen 1,86m stehen kann. Der zurzeit noch eingesetzte Zeltstoff, auch von 1999, wird vor Antritt der Reise durch einen neuen ersetzt, den ich beim Kauf der Kabine gleich mit erwerben konnte. Weiterhin befindet sich auf dem Dach ein kleines Solarpanel, 55W, welches mir neben einer geplanten 250Ah Batterie die benötigte Stromversorgung gewährleisten soll. Weiterhin sind an beiden Außenseiten je zwei Halterungen für 20l Bundeswehr Kanister angebracht.

Im Innenraum befindet sich neben dem Bett, 140x200cm, eine kleine Küche mit Gasherd und Spülbecken und eine Sitzgelegenheit mit Tisch, welches ebenfalls zu einem Bett umgebaut werden kann. Praktische Aufstellfenster und ein Heckeinstieg ala Raumschiff Enterprise kombinieren diesen Aufbau zu einem wirklich kompakten aber gut ausgestatteten Reisegefährt. Einige Sachen werde ich meinen Bedürfnissen entsprechend ändern oder ganz rauswerfen, bzw. neu konstruieren.

Jetzt fehlt nur noch das passende Fahrgestell und somit geht die Suche weiter, cheers….

#2 – Der Aufbau

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#1 wie alles begann…

…seit nunmehr zwei Jahren spiele ich mit dem Gedanken das Mittelmeer mit einem geländegängigen Fahrzeug zu umfahren. Erste Recherchen brachten allerdings zu Tage, dass eine Grenzüberfahrt von Marokko nach Algerien unmöglich ist. Also musste eine alternative Route gefunden werden. Die aktuelle Route findet ihr bei „Die Reise“. Nachdem die grobe Routenplanung abgeschlossen war, ging es darum das passende Fahrzeug für die Reise zu finden. Mein lang gehegter Traum einmal einen Land Rover Defender zu besitzen, schien somit in greifbare Nähe zu rutschen. Die ganze Planung und Vorbereitung wurde ab Juli 2010 für 6 Monate unterbrochen, da ich in dieser Zeit ein Auslandssemester an der University of Newcastle in Australien gemacht habe. Von Australien zurück und zugleich noch viel mehr mit dem Virus Offroad infiziert, wurden die Pläne weiter ausgearbeitet. Einen großen Fortschritt machten sie während des Schreibens meiner Bachelorarbeit bei der Firma Unicat GmbH im Badischen Dettenheim. Hier wurde mir auch mein anfänglicher Traum mit dem Besitz eines Defenders schnell ausgeredet. Die Fahrzeuggedanken liefen dann über einen Nissan Navara D40 zu einem Toyota HZJ 75 zu einem Ford Ranger. Baugleich mit dem Ford Ranger Modell sind die BT50 Pick Up’s von Mazda. Und so kam es dann, dass ich beim surfen auf Automarktseiten mein Zebra gefunden habe. Fast einen Monat zuvor habe ich ebenfalls in einem Fahrzeugportal einen kleinen aber wohnlichen GFK-Aufbau mit Alkoven für 2 Personen gefunden. Mehr Details zum Fahrzeug und Aufbau gibt’s im nächsten Artikel…

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