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Archive for the ‘Mai’ Category

Irgendwann erwischt es jeden!

26.05. – 31.05.12:

Irgendwann erwischt es jeden! Ja, so auch mich. Sieben Tage lang habe ich mich mit starken Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schwindel und Margen-Darm Problemen rumgeschlagen, bis das Anti-Biotikum angeschlagen hat. Was es genau war weiß ich nicht, schätze eine Art Lebensmittelvergiftung. Naja, was mich nicht töted….

Die Wege und Pisten durch den Atlas sind einmalig und jede Reise wert!

Wasserfälle in Ouzoud sind ein riesiges Touristenspektakel aber auch das haben wir uns nicht entgehen lassen und schließlich Marrakech mit seinem Souk und dem Berühmten „Platz der Hehengten“.

Der nächste Abschnitt wird mich endlich wieder an die Küste führen und hoffentlich etwas kühlere Temperaturen mit sich bringen….

grüße

#28 – 26.05. – 31.05.2012; Hoher Atlas, Ouzoud, Marrakech
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Saidia, Figuig, Iche, Merzouga, Zagora

Desert proofed

15.05.12:

Die Maschine aus Köln landet mit 30-minütiger Verspätung am überschaubaren Flughafen in Nador. Jost, der einzig europäisch aussehende Passiergier des Fluges kommt als einer ersten aus der Passkontrolle heraus und läuft mir direkt in die Arme.

Unser erstes Ziel ist die nur 14km von der algerischen Grenze entfernte Küstenstadt Saidia. Die Stadt erinnert mehr an einen Mittelmeer-Partyort in Spanien als eine Stadt in Marokko. Da wir in den nächsten Wochen kein Meer mehr sehen werden, essen wir an einem Strandrestaurant leckeren Fisch.

16.06.12:

Der Tag ist schnell erzählt. Wir haben uns entschieden der N17 entlang der algerischen Grenze bis nach Figuig zu folgen. Unterwegs begegnete uns ein Sandsturm der uns wie eine düstere Wolke überdeckte und Straßen wie im australischen Outback, Kilometer lang und kein Ende in Sicht. Auch die Temperaturen haben sich im Laufe des Tages auf 35 Grad hochgeschraubt und die Sonne brennt hier gnadenlos. Das laut Lonely Plant „Verschlafene Nest“ erreichen wir bereits im dunkeln, da wir zu von fünf Polizeikontrollen angehalten wurden und alle unsere Pässe kontrolliert haben und so schien es alle darin befindlichen Daten geduldig abgeschrieben haben….what a day!

17.07.12:

Ausgeschlafen gehen wir in die Stadt und frühstücken in einer Seitengasse in einem kleinen Haus, indem fleißig Frauen das Essen für ihre Männer vorbereiten. Der Campingplatz „Hotel Figuig“ verfügt über einen Pool, der aber mangels zu geringem Wasserstand nicht beplantscht werden kann. Also bleibt uns nur eine kühle Cola und absitzen der Mittagshitze unter der Markise. Am Nachmittag gehen wir noch einmal in die Stadt und treffen im Touristenbüro auf eine junge, sehr freundliche und engagierte Frau, die uns alle Fragen über ihre Stadt beantwortete und Informationen über Figuig liebhaberisch übergab.

Für weitere Informationen über diese wirklich tolle Stadt findet ihr auf:

www.infokiosque-figuig-jamdo.com

Einen Abstecher in dieses „Verschlafene Nest“ kann ich nur sehr empfehlen. Das Auswärtige Amt in Deutschland rät von Reisen entlang der algerischen Grenze ab. Dazu kann ich nur sagen: Wir hatten zu keiner Zeit auch nur einen winzigen Ansatz von Unsicherheit oder sogar Angst. Die Dörfer entlang der Grenze in Marokko pflegen enge Beziehungen zu Dörfern in Algerien. Ehen werden zwischen marokkanischen und algerischen Männern und Frauen geschlossen und wenn wir von dieser Reisewarnung sprechen werden wir nur schief angeschaut 😀

Haha, Mama und Papa, jetzt könnt ihr es ja wissen, ich war in einem „Talibangebiet“!

Noch wichtig! Es besteht die Möglichkeit, dass die Grenze zu Algerien noch in diesem Jahr geöffnet wird. Daher ist das verschlafene Nest vielleicht in Zukunft nicht mehr ganz so verschlafen…

18.05. – 25.05.12:

Diese Woche war der Hammer. Ich bin durch Dünen gefahren, habe mein Zebra zum ersten Mal richtig tief im Sand eingegraben und bin 300km lang über die Piste der Paris-Dakar gefahren. Oasen haben wir besucht und wir waren in Grotten tief unter der Erde baden. Die Bilder zeigen annähernd das, was ich hier erlebe!!

#27 – 15.05. – 25.05.2012; Saidia, Figuig, Iche, Merzouga, Zagora

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Zwischenstand, Nador

Am heutigen Tag befinde ich mich bereits seit vier Wochen auf Reisen. 5.045 Kilometer habe ich zurückgelegt und bin durch fünf Länder auf zwei Kontinenten gefahren. Die Menschen, die einem auf solchen Reisen begegnen bleiben einem wohl immer in Erinnerung, da sie nicht zuletzt eine Reise zu dem machen was sie ist.

Der Plan, dass meine Reise per Google-Maps-Tracking „live“ verfolgt werden kann, klappt leider nicht so wie gedacht. Verspreche aber dies noch nachzuholen. Leider leider ist auch meine heiß geliebte GoPro Kamera bereits kaputt gegangen. Warum kann ich leider nicht sagen, auf jeden Fall gibt sie keinen Ton mehr von sich… 😦

13.05.2012: Nador

Mein Weg aus dem Rif-Gebirge führte mich nach Nador. Bei der Fahrt durch die Stadt musste ich teilweise auf die Gegenfahrbahn ausweichen, da riesige Müllberge auf der Hauptstraße verteilt herumlagen. Später erfahre ich, dass die Müllabfuhr in ganz Marokko wegen nicht gezahlten Löhnen bereits seit fünf Tagen im Streik ist.

Mein Reiseführer erwähnt einen Campingplatz, 20km außerhalb der Stadt, der allerdings einer neuen Uferpromenade weichen musste, man aber auf den Parkplätzen der dortigen Hotels übernachten könne. Gut, also fahre ich wieder zurück aus der Stadt heraus. An einer roten Ampel stehend fährt links neben mir ein „petit taxi“, wie man sie hier sehr oft sieht vor und ein Mann mit Sonnenbrille und Drei-Tage-Bart spricht mich in perfektem Deutsch an uns sagt „Hallo, wie geht’s dir und wo willst du hin?“. Ich sage ihm, dass ich in Richtung Flughafen fahre und dort einen Platz zum schlafen suche. Die Ampel wird grün. 200m weiter fährt er rechts auf den geschotterten Standstreifen und weist mich an ebenfalls zu halten. Was nun folgt hätte ich im Atlas-Gebirge oder in sonst einen einsamen Nest erwartet aber nun wirklich nicht in Nador. Er sagt mir, dass es zu gefährlich sei, alleine hier irgendwo zu campen und ich solle doch bei ihm schlafen. Alles klar, also fahre ich ihm mit fast 80km durch die Straßen Nadors hinterher. Wir halten vor einem kleinen Bistro und er stellt sich mir als Hassan vor. Selber hat er 27 Jahre in Deutschland gewohnt und gearbeitet und ist vor fast fünf Jahren wieder zurück in seine Heimat gekommen. Ich solle jetzt warten bis er mit dem Arbeiten fertig ist und dann zeigt er mir meine Wohnung, „meine Wohnung??“ ich bin gespannt. Und tatsächlich gegen Sieben ist er wieder da und wir gehen zusammen in ein Haus, dass leer steht und im ersten Stock über eine voll eingerichtete Wohnung verfügt. „So Daniel, hier schläfst du“. Ich bin überwältigt, so viel Gastfreundlichkeit und Vertrauen ist wirklich etwas besonderes und mein Zebra parkt sicher in der Hausgarage im Erdgeschoss. Hassan sagt, dass er die Deutschen liebt und er kein gutes Gewissen hat, wenn er mich irgendwo wild campen lässt. Ich liebe die Marokkaner!

Am nächsten Tag gehe ich morgens in das Bistro zum Frühstücken und keine 10min. später kommt auch Hassan mit seinem Petit Taxi vorgefahren. Er sagt, er arbeitet jetzt noch bis Mittags und dann zeigt er mir die Stadt und was man sonst noch als Tourist in Nador alles gesehen haben muss, ich bin gespannt 🙂

Als er gegen Miiitag wieder zurück ist, gehen wir zum Haus seiner Familie und genießen eine riesige Mahlzeit, einfach lecker!

Unser Plan die Stadt zu besichtigen platzt leider, da aufgrund der Müllberge und der Hitze sich ein stechender Gestank überall in der Stadt ausgebreitet hat und es unmöglich ist sich dort aufzuhalten. Also gut, den restlichen Tag verbringe ich wie ein richtiger Marokkaner mit Teetrinken und den Leuten auf der Straße zu schauen, mir gefällts! Am Abend gehe ich noch mit Aidl dem Bistrobetreiber zu einer Karateschule und werde auch hier von allen herzlich begrüßt und es werden, natürlich, Fotos mit allen gemacht J

Am 15.05.12 geht es zum Airport nach Nador um Jost, meinen Marokko-Experten für die nächsten zwei Wochen, abzuholen. Ich bin gespannt, wie es nach vier Wochen Alleinreisen wieder in Gesellschaft ist…

#26 – 13.05. – 15.05.2012; Zwischenstand, Nador

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09.05.12:

Von Rabat aus bin ich am Abend zuvor noch ein paar Kilometer ins Landesinnere gefahren. Die Nacht habe ich in einem kleinen Bergdorf verbracht und da es schon stockfinster war als ich ankam, erkenne ich erst morgens, dass ich mich direkt vor eine Polizeistation gestellt hatte, deshalb konnte ich wahrscheinlich so gut schlafen 🙂

Mein Weg führt mich nun immer weiter weg von der Küste und auf fast direktem Weg in Richtung Osten in die Stadt Meknes. Die Überlandfahrten sind toll entlang von Ausläufern des mittleren Atlas erreiche ich immer noch eine Höhe von ca. 550m.

Gegen Mittag erreiche ich die Königsstadt Meknes. Eine 40km lange Stadtmauer umgibt die Stadt und ein Spaziergang durch das enge Gassenlabyrinth sowie ein Besuch auf dem Souk würde ich jederzeit wieder machen!

Bei Temperaturen um die 30 Grad in der Stadt fahre ich am Nachmittag noch weiter nach Fes. Der in meinem Marokko-Reiseführer ausgeschriebene Campingplatz in Fes soll an ein Schwimmbad angrenzen welches für Campingplatzbesucher mitbenutzt werden kann. Das Schwimmbad ist tatsächlich da und auch mit Wasser gefüllt. Leider sind alle Rutschen noch außer Betrieb und das große Becken muss ich mir mit einer Entenfamilie teilen, doch nach meiner zweiten Wasserbombe ins Becken machen auch die sich aus dem Staub.

10.05.12:

Am Vormittag fahre ich mit dem Fahrrad in die 5km entfernte Stadt Fes. Hitze und marokkanischer Verkehr bringen mich zu dem Entschluss bei meiner Rückreise eine geführte Tour zu machen. Den Rest des Tages verbringe ich entspannt am Pool und schreibe meine Berichte für meine Homepage.

Der Plan für die kommenden fünf Tage, bis mein nächster Besuch in Nador (Mittelmeerküste) eintrifft, ist, durch den mittleren Atlas weiter in Richtung Osten zu fahren um dann in nördlicher Richtung nach Nador zu gelangen. Im Atlas erwarten mit die ersten richtigen Offroadfahrten und ich bin gespannt wie sich Mensch und Maschine dabei schlagen… cheers

11.05.12:

Der heutige Tag führte mich insgesamt ca. 150km in Richtung Süden. In Azrou soll es frei lebende Berberaffen geben und die will ich mir unbedingt anschauen. Zwar komme ich erst am folgenden Tag dazu die Affen zu sehen aber die Fahrt durch die Landschaft des mittleren Atlas ist einfach wunderbar!

12.05. – 13.05.12:

Mittlerer Atlas und Rif-Gebirge:

Die Fahrt durch den Atlas ist mein bisheriges Highlight auf meiner Marokko-Tour. In den zwei Tagen habe ich alle meine Kugelschreiber, Bonbons und sonstige Süßigkeiten an die Kinder im Atlas verteilt. Beim nächsten Einkauf muss ich noch mehr besorgen!

In Taza verlasse ich aus einem steilen Tal kommend das Atlas- Gebirge und fahre in das vor mir sich erhebende Rif-Gebirge hinein.

Leider hat mein Internetstick schon den Geist aufgegeben und so kann ich nur sporadisch mit Berichten und Bildern dienen. Wenn ich eine bessere Verbindung habe folgen auch die Bilder!!

#25 - 09.05. – 13.05.2012; Marokko
#25 – 09.05. – 13.05.2012; Marokko

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DIA – Das Ist Africa

02.05.12:

Am frühen Morgen in Portugal gestartet überquere ich diesmal die Grenze nach Spanien nicht über den Landweg sondern entscheide mich für einen Grenzüberritt auf dem Wasser. Spanien begrüßt mich mit Regen und starkem Wind. Die Landstraße entlang der Atlantikküste gen Süden ist auch bei Regen schön anzusehen. Kurz hinter Cadiz finde ich auf dem Parkplatz einer schon vor Jahren verlassenen Polizeistation einen Platz und sehe der Sonne zu wie sie, bei mittlerweile wolkenfreien Himmel, langsam im Atlantik versinkt….

03.05.12:

Nach einer kurzen Fahrt treffe ich am südlichsten Punkt des spanischen Festlandes ein, Tarifa. Nach einer Fahrt durch das überschaubare Städtchen stelle ich mein Zebra am Hafen ab und besorge mir für den nächsten Tage das Fährtickt für die Überfahrt nach Tanger, Marokko. Am Campingplatz „Torre de la Pena“ verbringe ich die nächsten zwei Tage und komme das erste Mal dazu mein Surfboard zu testen.

05.05.12:

Der große Tag ist gekommen. Mein Plan die Fähre schon um 12 Uhr zu nehmen klappt nicht und so fahre ich um 16 Uhr auf das wenig besetze Schiff. Mit der „Fast-Ferry“ so wurde mir beim Ticketkauf versprochen dauert die Überfahrt nur 35min. Denkste, bei starken Westwind und einem Wellengang den ich so zuvor noch nie erlebt hatte dauert die Fahrt über eine Stunde. Auch hatte ich zuvor nie Probleme mit Wellengang aber die nach der Abfahrt im Hafen folgende Überfahrt war für mich schrecklich. Einige male war ich kurz davor meinen Mageninhalt dem Atlantik zu überlassen doch mit viel gutem Willen und Blicken in die Ferne konnte ich dem Schiff und weiteren Passagieren einiges ersparen. Rückwärts wieder aus dem Schiffsbau rausgefahren konnte ich nun als erster die Zollprozedur im Hafen von Tanger über mich ergehen lassen. Sofort springen fünf Marokkaner vor mein Auto und reißen sich darum die Zolldokumente für mich ausfüllen zu dürfen. Nach einer guten halben Stunde und fragen ob ich Pistolen oder Sonstige Waffen dabei habe und ob Bayern die Cheampionsleague gewinnt werde ich aus dem Hafentreiben entlassen. Die Kontrolle von meinem Fahrzeug war nur oberflächlich, nur ein kurzer Blick in meinen Aufbau genügte den Zollbeamten. Lediglich meine weißen Rohre am Fahrzeugdachträger kam ihnen etwas spanisch vor, nachdem ich ihnen meinen darin verpackten Stuhl zeigte lachten sie nur. „Welcome to Marocco!“ Bonne Route Monsieuer….

Meine erste Tat in Marokko, Geld wechseln. Gesagt getan, direkt nach dem Hafengelände findet man unzählige Wechselstuben, die zu ganz normalen Kursen Euro in Dirham wechseln. Mein nächstes Bedürfnis tanken, ebenfalls kein Problem, nur ein erstaunter Blick vom Tankjungen als die Tankuhr bei 100 Litern immer noch nicht aufhörte zu laufen….. übrigens 0,68 cent für einen Liter, bitte vollmachen 😀

Nach einem Einkauf im Supermarkt in Tanger, der dem Angebot zu Supermärkten in Europa in nichts nachsteht, fahre ich die ersten Kilometer aus der Stadt heraus über die Autobahn. Die Zeitverschiebung beträgt in der Sommerzeit zwei Stunden und so war es bereits dunkel als ich gegen 21 Uhr den Stellplatz in Larache erreichte. Kein wirklich toller Platz und die Sanitäranlagen eine Katastrophe. Ich will gar nicht wissen wie es hier aussieht wenn der Platz im Hochsommer voll ist…

06.05. – 07.05.12:

Weiter geht’s nach Moulay-Bousselham. Nach dem ich mein Auto erneut gewaschen habe, da es in den letzen Tagen von einer einzigen Salzschicht überzogen wurde fahre ich über die Landstraße der Küste entlang. Am Straßenrand in Mitten von nichts stehen immer wieder Menschen am Straßenrand und winken mir lächelnd zu! Mein Marokko Reiseführer empfehlt den Campingplatz in Moulay-Bousselham, da dieser direkt an einer Lagune gelegen ist. Von hier aus starten jeden Morgen ca. drei Dutzend kleine Fischerboote ihre Fahrt hinaus aufs Meer. Unter Palmen direkt am Wasser parke ich mein Zebra und schaue aus meiner Hängematte den Fischern beim Verkaufen ihrer Fische zu.

Da der Ort Moulay-Bousselham der erste marokkanische Ort ist, die ich mir zu Fuß anschaue, fallen mir sofort die Unmengen an Müll auf. Auch schon weit vor dem Ort liegen links und rechts im Wald verteilt Müllberge herum. Auf dem Souk im Herzen des kleinen Ortes herrscht ein fürchterlicher Gestank, so dass sogar die Einheimischen mit der Hand vorm Gesicht durch die Gassen laufen. Ich finde alles faszinierend und aufregend zugleich. Ich laufe ebenfalls durch kleine Gassen und lächele die Menschen um mich herum permanent an, sofort wird mein lächeln erwidert. Ebenfalls für uns unvorstellbar wie frische Lebensmittel, Fleisch und Fisch verarbeitet werden. Ohne jegliche Kühlung liegen oder hängen Fische und Kuhhälften in der prallen Sonne und werden teilweise von so vielen Fliegen belagert, dass man erst auf den zweiten Blick erkennt um was es sich überhaupt handelt.

08.05.12:

Nach zwei Tagen Campingplatz und einer tollen Bekanntschaft mit einem sportlichen Ehepaar aus dem Allgäu breche ich wieder auf in Richtung Süden. Mein nächster Halt, die Stadt Kenitra. Mein Zebra an einer Tankstelle in der Stadt geparkt und dem Tankstellenwärter 4 Dirham (40cent) für das aufpassen auf mein Auto gegeben, erkundige ich mich im nächsten „Telekom“ Laden über einen Internet Stick. Als ich ihn noch nach einem Frisör zum Bartschneiden frage ruft er kurz um seinen Freund an und fünf Minuten später holt dieser mich mit seinem Auto ab und bringt mich zu seinem Frisörsalon. 20 Minuten später und 20 Dirham (2€) leichter betrete ich die Straße mit einem super coolen, neuen marokkanischen Bart-Design J Ich fühle mich nun immer mehr „angekommen“ in diesem Land!!

#24 - 02.05. – 08.05.2012; Marokko
#24 – 02.05. – 08.05.2012; Marokko

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Sierra Nevada, Granada, Sevilla, Faro (Portugal)

27.04.12:

Aufbruch am Morgen in Las Negras. Die Fahrt von Las Negras nach Granada, meinem nächsten Stopp, führt mich sehr schnell von der Küste weg. In nord-westlicher Richtung gewinne ich schnell an Höhe und trete ein in einen der größten National Parks Spaniens, der „Sierra Nevada“. Über den Pass, 2011m über NN biege ich links ab auf eine nicht mehr befestigte Straße und umfahre den vor mir liegenden Berg querfeldein. Für die nächsten 35km brauche ich ganze zwei ein halb Stunden, da der Weg teils mit großen Felsbrocken und teils mit tiefen mit Wasser gefüllten Schlaglöchern übersät ist. So voller Konzentration bemerke ich erst im letzten Moment, dass links über mir am Hang eine Herde Steinböcke meinem treiben zuschaut. Das wieder losfahren erschreckt die Herde und einige losgetretene Steine schlagen nur knapp zwei Meter hinter mir auf der Straße auf, rollen darüber hinweg und setzen ihren Weg in Richtung Tal munter fort…

Genau dies tue ich auch und freue mich, als ich nach einer gefühlten Ewigkeit wieder eine feste Asphaltdecke unter meinen Reifen habe! Die Nacht verbringe ich unweit der Stadt Granada an einer Staustufe und fast die ganze Nacht schlägt heftiger Regen auf mein Dach nieder.

28.04.12:

Früh am Morgen breche ich auf. Mein nächster Stopp, die Fiesta in Sevilla. Nach gut zwei Stunden Fahrt erwartet mich buntes Treiben in Sevilla’s Straßen. Die Frauen sind in ihren bunten Kleidern überall auf den Straßen zu sehen…..

29.04. – 02.05.12:

Weiter nach Faro, mein erster Besuch ist am Flughafen in Faro gelandet und die nächsten vier Tage wollen wir uns entlang der portugiesischen Atlantikküste bewegen. Beim Frühstück mit Kühen und einer Fahrt zum Strand durch tiefsten Sand-Matsch sind die Tage einfach nur klasse.

Bis jetzt habe ich bereits 4.500km an Strecke zurückgelegt und meine Reise ist das Beste was ich je in meinem Leben gemacht habe. Der Plan für die Woche ist, Afrika! Voraussichtlich werde ich am Freitag mit der Fähre nach Marokko setzen und dann fünf Wochen lang Nordafrika erkunden.

Melde mich wieder aus AFRIKA!

#23 - 27.04. – 02.05.2012; Sierra Nevada, Granada, Sevilla, Faro (Portugal)
#23 – 27.04. – 02.05.2012; Sierra Nevada, Granada, Sevilla, Faro (Portugal)

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