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Archive for the ‘2012’ Category

# 47 – Surf and Turf in Frankreich

Surf and Turf in Frankreich!

Mit zwei Wochen Zeit im Gepäck, ging es Freitag Nachmittag für uns in Richtung Bordeaux los. Der Toyo mit Surf- und Bodyboard beladen, wurde kurz nach der Grenze zu Luxemburg noch mit 220 Litern Diesel betankt und dann auf die Autobahn Richtung Atlantikküste geschickt.

In Royan haben wir die Fähre nach Soulac sur Mer genommen und den ersten Strand mit hervorragenden Wellen angesteuert J

Die nächsten Tage sind wir von einem Surfspot zum nächsten geschlichen und haben uns einfach treiben lassen.

Nach fünf Tagen Stand & Wellen zog es uns in die Berge. Erstes Ziel war der Stausee bei Ruesta, Spanien. In den folgenden Tagen sind wir div. Touren aus den MDMOT-Tourenführer gefahren – ein Traum. Übernachtet haben wir auf 2.400m mit grandioser Aussicht aufs Zentralmassiv. In Andorra wurden noch einmal die Tanks vollgemacht und dann zog es uns weiter ans Mittelmeer. Bei Collioure verbrachten wir unsere zweite Nacht auf einem Campingplatz und erfreuten uns in der darauffolgenden schon wieder der Stille! Nach zwei Tagen intensiver Sonneneinstrahlung auf der Haut wurde uns langweilig und wir zogen weiter ins Ardechetal zum wandern. In den nächsten Tagen sind wir langsam wieder in Richtung Köln gezogen und haben unseren letzten Stop in Lothringen gemacht.

Es waren zwei tolle Wochen, mit Surfen, Offroad, Wandern und Schwimmen – Surf and Turf halt… 😉

Infos zur Tour:

Fahrzeug: HZJ78 mit Dachzelt

Tour-Km: 3850km

Dauer: 14 Tage

Diesel: 480l

Höhster Punkt: 2480m

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Ja, leider wahr. Ich bin wieder zurück in Deutschland und gestern zu Hause angekommen. Es war nicht die Sehnsucht nach der Heimat, die mich vorzeitig nach Hause zog, sondern ein defekter fünfter Gang. Mein Zebra, was mich auf über 16.000km, treu durch marokkanische Wüsten und über so viele Straßenkilometer getragen hat, lässt mich jetzt im Stich.

Auf dem Weg nach Wien sprang der fünfte Gang permanent raus und als ich am nächsten Morgen mit einem üblen Bauchgefühl in Richtung Mazda Werkstatt in Wien fuhr, wurde mir meine Vermutung bestätigt. Der Synchronring des fünften Ganges ist so stark verschlissen, dass der Gang immer wieder mit einem unschönen Geräusch rausrutscht. Als mir der österreichische Werkstattmeister offenbarte, was auf meine ohnehin schon strapazierte Reisekasse zukommen würde und sich die Hoffnung auf eine teilweise Übernahme der Reparaturkosten seitens Mazda wie Seifenblasen zerplatzen, war die Entscheidung für mich gefallen, ich muss meine Reise hier abbrechen. Eine Reparatur würde 1.500€ kosten und obwohl das Problem bei Mazda bekannt ist, weigern sie sich vehement auch nur einen Bruchteil der Kosten zu übernehmen.

Besonders tut es mir vor allem für die Menschen leid, denen ich versprochen hatte sie auf meiner Reise zu besuchen. Bratislava, Budapest, Bukarest, Silistra und Istanbul hätte ich so gerne mit euch erlebt! Es ist ein mehr als besch****es Gefühl, wenn man erst realisiert, dass all das jetzt nicht mehr passieren wird.

Danke an die Menschen, die mich auf meiner Reise begleitet haben, ob über meinen Blog oder sich sogar für einen Teil der Strecke mit ins Zebra gesetzt haben. Über alle Kommentare und Mails die mich auf meiner Reise empfangen haben, habe ich mich immer gefreut. Ihr alle habt meine Reise erst zu dem gemacht was sie geworden ist!

Danke auch an alle Unterstützer und Sponsoren auf meiner Reise. Ich habe es viel mehr zu schätzen gelernt, was es bedeutet etwas geschenkt zu bekommen.

Nicht zuletzt danke ich meinen Eltern, die sich sicher das ein oder andere Mal sorgen machen mussten, weil ich vor lauter Erlebnissen manchmal jegliche Kommunikationsmittel vergessen habe und ich hoffe, dass sie mich noch das ein oder andere Mal, sorgenfrei in die Welt hinausziehen lassen.

Mein Zebra steht nun wieder genau an dem Platz in unserer Einfahrt, wo vor vier Monaten meine Reise begann und ich träume schon von der Nächsten.

Bis bald und inschallah,

Euer Daniel

#33 – 15.08.2012; Das war’s!

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Ja, wir haben es geschafft! Nachdem jetzt die Tape- und Pflasterindustrie durch unsere Wanderung einen regelrechten „boom“ erlebt hat sind wir schon nach fünf und nicht wie zuerst geplant sechs Tagen in Italien angekommen. Kleinere Wehwehchen wie Blasen an Zehen und Fingern, Knieprobleme und offene Fersen, konnten unser Vorhaben jedoch zu keiner Zeit gefährden 😀

11.000 Höhenmeter und eine Strecke von 168km haben wir, in Oberstdorf angefangen, bis nach Meran vernichtet. Gemütliche Hüttenabende mit unendlich vielen Runden Kartenspielen und Quartett bis zum umfallen, fanden in immer mollig warmen 30-Mann Zimmern ihr wohl-duftendes Ende. Leider waren die ersten beiden Tage mit Regen durchzogen, doch so hielt sich die Frequentierung auf den Hütten in Grenzen und wir hatten, trotz vorheriger Ankündigung, dass nur noch das Notlager zur Verfügung steht, immer das Glück auf ein richtiges Lager. Etappen von bis zu 10 Stunden standen wir als Gruppe durch und kaum einer von uns hätte damit gerechnet, dass unsere einzige Frau im steilsten und auch höchsten Anstieg unserer Wanderung ALLE stehen lässt und in ihrem unermüdlichen Rhythmus als erster auf 3019m Höhe die Fahne hisst, Respekt -> Girlipower!!

Gämse, Steinböcke und Murmeltiere waren unsere täglichen Begleiter auf meist vegetationslosen und nicht zum Abrutschen ermutigenden Gebirgspfaden. Obwohl es schon meine vierte Alpenüberquerung war, zählen die Sonnenaufgänge über Gletscherformationen und weite Blicke über Wolkenmeere bis ins Tal immer wieder zu den schönsten Momenten einer Wanderung!

Meine Reise zieht mich nun alleine weiter in Richtung Schwarzes Meer. Dort angekommen suche ich den Weg nach Istanbul, um dort, an dem vorläufig östlichsten Punkt meiner Reise wieder den Heimweg über Griechenland und der Adria-Küste entlang anzutreten.

#32 – 28.07. – 10.08.12, E5 Alpenüberquerung

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#31 – 23.06. – 28.07.2012; Allgäu, Donau Passau – Budapest (Kajak), Allgäu

Still alive!

 

Nach nun vier Wochen habe ich endlich wieder die Möglichkeit einen Bericht online zu stellen und ein Lebenszeichen von mir zu geben. Mein Zebra musste dreieinhalb Wochen auf mich in Passau warten, in dieser Zeit bin ich die Donau stromabwärts bis zur serbischen Grenze gepaddelt. Tolle Städte wie Linz, Wien, Bratislava und Budapest habe ich vom Wasser aus kennengelernt. Mit der TID (Tour International Danubien), welche jedes Jahr von Ingolstadt aus bis ins Schwarze Meer paddelt, habe ich 780km auf der Donau zurückgelegt.

Zur Zeit bin ich wieder im Allgäu und treffe hier Freunde, mit denen ich noch eine Woche in den Alpen wandern gehen werde. Am Samstag geht es von Oberstdorf in einer Woche über den Alpenhauptkamm nach Bozen, Italien.

Zu guter Letzt geht es dann in den Abschlussteil meiner Reise über, ebenfalls die Donau entlang ins Schwarze Meer, dann weiter über Istanbul wo ich am 28. August Freunde aus dem schönen Bayern treffe!

Viel Spaß beim anschauen der Bilder 😀

27. Juli 2012

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Der Weg ins Allgäu

Die deutsche Nationalmannschaft schießt sich erfolgreich durch die Vorrunde der Fußball EM und ich fahre entlang der Atlantikküste Portugals seit langem nun wieder in Richtung Norden.

Fünf Wochen Marokko liegen hinter mir und ich habe mich in die Menschen und vor allem das Land verliebt. Es soll definitiv nicht meine letzte Marokko Reise gewesen sein! Die vorherigen Bedenken von Freunden und Familie über die „Gefahren“, in welcher Art auch immer, haben sich bis zuletzt nicht bestätigt. Es gibt wohl kaum ein Nordafrikanisches Reiseland in dem man sich als Tourist so sicher und vor allem willkommen fühlt! Eine Situation gab es dann aber doch. Als ich am letzten Tag durch Tanger zum Hafen gefahren bin, sind an einer roten Ampel Kinder auf mein Auto aufgesprungen und wollten wahrscheinlich mein Surfboard vom Dach runter holen. Nachdem ich ausgestiegen und ein paar klare Worte an sie gerichtet habe flüchteten sie dann aber auch schon auf die andere Straßenseite. Leider konnte ich auch mein schon vorher gekauftes Fährticket für die Rückreise nicht mehr gebrauchen, da die Comarit Fähre genau am Tag meiner Rückreise wegen eines Problems nicht fuhr. Das Geld für das verfallene Ticket habe ich aber in Tarifa ohne Diskussionen problemlos wiederbekommen.

Also, Marokko ist immer (wieder) eine Reise wert!

Wieder in Europa angekommen kam mein Vater schon einen Tag später nach Südportugal-Faro geflogen und zusammen fahren wir nun über Porto nach Salamanca über Andorra, entlang der Cote d’Azur an die oberitalienischen Seen um dann ins Allgäu zu kommen.

Nächsten Montag habe ich in Sonthofen im Allgäu einen Termin beim Mazda Händler. Mein Zebra bekommt einen Ölwechsel und einige Sachen die durch materialmordende marokkanische Pisten zu Bruch gegangen sind, müssen repariert werden.

Am 1. Juli tausche ich mein Zebra gegen mein Kajak und paddel ab Passau zwei Wochen auf der Donau stromabwärts. Ich freu mich jetzt schon nach zweieinhalb Monaten das Auto einmal stehen zu lassen!!

Bis bald, cheers

#30 – 11.06. – 22.06.2012; Portugal, Frankreich-Cote D’azur, Italien-Lago di Orta

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Last Trip in Marocco & Er läuft und läuft und …

Steil abfallende Küstenabschnitte und teilweise herunter gekommene und mit der Zeit verwahrloste Städte prägen das marokkanische Küstenbild.

Trotzdem komme ich dazu mein Surfboard vom Dach zu packen und mit einer Handvoll anderer marokkanischer Surfer die Wellen zu reiten. Nach den heißen und staubigen Nächten im Inland sind die Temperaturen an der Küste deutlich angenehmer.

Bei der Suche nach einem Schlafplatz direkt am Strand hab ich mein Zebra natürlich direkt mal wieder tief im Sand eingegraben. Luftablassen und fleißiges Schaufeln brachte dann aber nach einer halben Stunde die Rettung aus dem Sand.

Leider sind meine letzten Tage in Marokko angebrochen, doch es war nicht meine letzte Reise in das Land.

Heute Abend steht Fußball auf dem Plan und hoffentlich finden wir ein Cafe mit Fernseher in Fes!! Auf geht’s Deutschland…..

#29 – 01.06. – 10.06.2012; Last Trip in Marocco

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Irgendwann erwischt es jeden!

26.05. – 31.05.12:

Irgendwann erwischt es jeden! Ja, so auch mich. Sieben Tage lang habe ich mich mit starken Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schwindel und Margen-Darm Problemen rumgeschlagen, bis das Anti-Biotikum angeschlagen hat. Was es genau war weiß ich nicht, schätze eine Art Lebensmittelvergiftung. Naja, was mich nicht töted….

Die Wege und Pisten durch den Atlas sind einmalig und jede Reise wert!

Wasserfälle in Ouzoud sind ein riesiges Touristenspektakel aber auch das haben wir uns nicht entgehen lassen und schließlich Marrakech mit seinem Souk und dem Berühmten „Platz der Hehengten“.

Der nächste Abschnitt wird mich endlich wieder an die Küste führen und hoffentlich etwas kühlere Temperaturen mit sich bringen….

grüße

#28 – 26.05. – 31.05.2012; Hoher Atlas, Ouzoud, Marrakech

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